02.07.2024
Gemeindeausflug ins Spargelland in Kerzers

Gemeindeausflug ins Spargelland in Kerzers

Am 30. Mai 2024 fand der traditionelle Gemeindeausflug statt.

Am 30. Mai 2024 fand der traditionelle Gemeindeausflug statt. 35 gut gelaunte Personen stiegen in den Reisebus, voller Vorfreude auf einen schönen Tag. Denn schön kann ein Tag auch bei Regenwetter sein. Über Riggisberg und Schwarzenburg fuhren wir durch die malerische Landschaft. Im Schwarzwassergraben hatten wir einen ersten Halt: Alle bekamen ein Spitzweggli und nach und nach durften alle einen Café Crème in Empfang nehmen. Die beiden Kaffeemaschinen im Car brauchten dafür ihre Zeit. Aber gut Ding will bekanntlich Weile haben. Frisch gestärkt fuhren wir weiter und kamen so langsam Richtung Seeland. Über Gurbrü und Kerzers fuhren wir dann ins Grosse Moos nach Fräschels auf den Spargelhof. Jakob Schwab («dr Stämpfli Köbu», wie er sich vorstellte) zeigte uns, wie die Spargelproduktion abläuft und führte uns das Spargelstechen vor. Beeindruckend, welche Vielfalt an Spargel da geerntet werden: natürlich Grün- und Weissspargel, diese dann aber ganz dünn, dicker, dick bis sehr dick. Wir lernten, dass Grünspargel etwas gesünder, Weissspargel aber zarter und bei richtiger Ernte auch nicht bitter sind, dass dünne nicht zarter als dicke sind, dass dünne nicht dicker, sondern nur länger werden und die leichten lila Köpfchen den Spargel nicht schlechter, höchstens schmackhafter machen. Und: Dass man Weissspargel in einem feuchten Tuch lagern soll, Grünspargel hingegen nur unten etwas feucht halten darf.

Als der Regen kam, durften wir die Produktionshalle besichtigen: Da werden die Spargel gewaschen, das untere Ende wird abgeschnitten, sie werden sortiert, gebündelt und auf Wunsch sogar gleich geschält.

So viel Spargelbesichtigung macht natürlich hungrig. Im Hoflädeli konnten wir nach Herzens Lust Spargel kaufen.

Anschliessend fuhren wir weiter nach Muntelier bei Murten ins Restaurant Le Jardin, wo uns ein üppiges Mittagessen serviert wurde. Das Restaurant wird von der SSEB (Stiftung des Seebezirks für Erwachsene Beeinträchtigte) betrieben, einer Stiftung, die seit Jahren Inklusion lebt.

Während wir verköstigt wurden, regnete es draussen weiter, aber so richtig. Gegen 15 Uhr brachen wir wieder auf, besuchten erst noch die Schildkröten in ihrem Gehege, die genüsslich ihre Löwenzahnblätter verschlangen, bevor wir dann über Fraubrunnen und Bern wieder ins Lerchenfeld zurückfuhren.

Es war ein gemütlicher, lehrreicher, unterhaltsamer und schöner Tag.

Ich möchte mich ganz herzlich beim Team bedanken, besonders bei Silvia und Ruth, die die Reise so gut vorbereitet haben.

Nächstes Jahr gibt es wieder eine Reise. Wohin? Ach, lassen wir uns überraschen. Uns fällt bestimmt was ein.

Sabine Wälchli, Pfarrerin

 

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